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Alt 05.01.2010, 15:47   anfängerfrage zu camping mit hund Beitrag #9 (permalink)
Gast4927

 
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Zitat:
Zitat von grmpf Beitrag anzeigen
die straßenköter aus dem mittelmeerraum sind an die klimatischen bedingungen gewöhnt
und haben sich das leben auf der straße sicher nicht freiwillig ausgesucht
Da bin ich mir nicht sicher, mir ist keiner bekannt, der die Frage danach beantwortet hätte oder aus freiem Willen ein Leben in Gefangenschaft (auch häusliche Haltung ist eine solche) der Freiheit vorgezogen hätte. Wir suggerieren das gerne, aber ob´s wirklich so ist???
Zitat:
Zitat von grmpf Beitrag anzeigen
ein wohnwagen oder zelt wird sich bei 30 ° ganz anders aufheizen als ein steinhaus.
in solchen häuser ist es innen immer kälter als draußen.
was man von einem wohnwagen/zelt nicht sagen kann.
Dass Du den Hund nicht alleine lassen kannst bei solchen Temperaturen in Auto, Zelt oder WW sollte selbstverständlich sein...
Zitat:
Zitat von grmpf Beitrag anzeigen
... ob ein normaler mitteleuropäischer haushund das ungewohnte klima verbunden mit der campingsituation verkraftet, durchaus berechtigt.
Was sollte an einer Campingsituation für einen Hund zu "verkraften" sein?
Gast4927 ist offline  
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Alt 05.01.2010, 16:41   anfängerfrage zu camping mit hund Beitrag #10 (permalink)
mikesch
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Zitat:
Zitat von Dorti Beitrag anzeigen
...und die, die das nicht haben, werden sowieso von Tierschützern nach Deutschland geholt, weil es hier ja keine Hunde gibt...

Jupp...und ich nehme gern diese gequälten und mißhandelten Viecher zu mir...denn diese Hunde sind noch " echte " Hunde, die bestens sozialisiert sind und einem ihre Dankbarkeit ein Leben lang zeigen. Hunde aus Deutschland haben heutzutage ja leider meist die gleichen Neurosen, wie ihre Besitzer.

Außerdem kommt man sich mittlerweile in vielen deutschen Tierheimen als Bittsteller vor, und ist der Willkür der Tierheimleitung ausgesetzt, wenn man sich für einen Hund interessiert.

Ich habe jahrelang ehrenamtlich für Tierheime gearbeitet.
mikesch ist offline  
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Alt 05.01.2010, 18:26   anfängerfrage zu camping mit hund Beitrag #11 (permalink)
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Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen: Auch wir hatten mit unserem Hund (Rottweiler) nie Probleme wegen der Wärme, und das war schon die letzen 3 Mal ein 'Opa' mit 10, 11 und 12 Jahren (dann ist er verstorben). Auch unser neuer 3-jähriger Boxer hat den Urlaub letztes Jahr ohne Probleme überstanden. Nur sein enormer Spiel- und Bewegungstrieb wurde durch die Wärme ein wenig ausgebremst, so dass er öfter mal hechelnd und ausgepumpt im Schatten lag. Eine kühle Dusche aus der Gießkanne war dann immer eine willkommene Abwechselung.

Eigentlich wurde auch schon alles dazu gesagt, was es zu sagen gibt. Immer für ausreichend Frischwasser und einen Schattenplatz sorgen. Den Rest macht der Wauwi dann ganz von selbst. Und wegen der 'Campingsituation' macht euch mal erst recht keine Sorgen. Das wichtigste für den Hund ist, dass er bei seinem 'Rudel' ist. Außerdem sind Hunde (im Gegensatz zu Katzen) 'Nomadentiere', die ein wenig Abwechselung durchaus lieben.

Gruß, Jürgen
Sumofreund ist offline  
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Alt 05.01.2010, 18:58   anfängerfrage zu camping mit hund Beitrag #12 (permalink)
Jellerich
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Das kannst Du nur ausprobieren. Den meisten Hunden macht die Hitze nichts, und gewöhnen sich schnell daran, wenn die genug Schatten haben, wo sie sich tagsüber aufhalten können. Unsere Hündin hat sich gerne unter dem Wohnwagen gelegt.
Gehe aber davon aus, das der Hund tagsüber nicht sonderlich agil ist, und Abends dann erst wieder zu seiner alten Verfassung zurück findet, und seine Wege einfordert.
Der Vergleich zu den einheimischen "Straßenkötern" hinkt ein wenig, die sind das Klima gewohnt.
Lasse Dich von Deinem Tierarzt über die Krankheiten aufklären, die sich Dein Hund im Süden einfangen KANN, und was Du dagegen unternehmen kannst.
Ein Erste Hilfe Set für den Hund solltest Du immer dabei haben, da Tierärzte, je nach Land, i.d.R. nicht sofort erreichbar sind.

Wir sind, als unsere damalige Hündin älter wurde, nicht mehr in den heißen Süden gefahren, da sie sich sichtlich nicht wohl gefühlt hat.

Viele Grüße

Michael
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Alt 05.01.2010, 19:17   anfängerfrage zu camping mit hund Beitrag #13 (permalink)
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Zitat:
Zitat von mikesch Beitrag anzeigen
Jupp...und ich nehme gern diese gequälten und mißhandelten Viecher zu mir...denn diese Hunde sind noch " echte " Hunde, die bestens sozialisiert sind und einem ihre Dankbarkeit ein Leben lang zeigen. Hunde aus Deutschland haben heutzutage ja leider meist die gleichen Neurosen, wie ihre Besitzer.

Außerdem kommt man sich mittlerweile in vielen deutschen Tierheimen als Bittsteller vor, und ist der Willkür der Tierheimleitung ausgesetzt, wenn man sich für einen Hund interessiert.

Ich habe jahrelang ehrenamtlich für Tierheime gearbeitet.
Das sind auch unsere Erfahrungen mit zwei Hunden aus Spanien.
Aber mit einem Hund aus deutscher Zucht habe ich auch kein Problem, und mit den meisten Hundebesitzern auch nicht. Neurosen finde ich eher bei den Nichthundebesitzern/Freunden.

Natürlich suchen die Tierheime sich die nach ihrer Meinung richtigen Leute aus, denen sie ein Tier anvertrauen. Wenn z.B. ein Schäferhund nicht abgegeben wird, weil Herrchen in der 4. Etage eines Hochhauses wohnt, sehe ich das nicht als Willkür.

Aber ich gebe Dorti recht, wir können uns nicht das ganze Hundeelend aus Süd und Osteuropa nach Deutschland holen. So traurig es auch ist, aber jedes Land ist für seine Situation selbst verantwortlich, und handelt auch entsprechend. Ob es eine Tötungsstation sein muss, möchte ich aber auch bezweifeln.

Es grüßt

Jellerich
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Alt 05.01.2010, 20:55   anfängerfrage zu camping mit hund Beitrag #14 (permalink)
owl
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Hallo

ich kann mich dem nur anschliessen. Wir waren mit unserm Hund zwar noch nicht im Mittelmeerraum. Aber einige heisse Sommer in den Niederlande und Deutschland haben wir mit ihm auch mitgemacht. Er hat es damals ohne Probleme überstanden. Zusätzlich haben wir ihn in seinem Tatendrang gebremst, damit er sich nicht übermässig anstrengt, soll heißen das Bällchen spielen etc. in die Abendstunden verlegt wurde.

Ich würde in den Mittelmeerländern auch noch auf einen zusätzlichen (stärkeren) Zeckenschutz achten. Dort sind nun so einige Krankheiten vertreten die hier noch nicht sooo vertreten sind. Würde da mit dem Tierarzt deines Vertraues drüber sprechen.

Für diese Länder denke ich bei meinem Hund auch über chemische Mittel nach um ihn gegen die Blutsauger zu schützen, sonst bin ich kein Freund von den chemischen Mitteln und nutze lieber Natürliche.

Gruß
Thomas
owl ist offline  
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Alt 05.01.2010, 22:43   anfängerfrage zu camping mit hund Beitrag #15 (permalink)
silberjetta211
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Die große Hitze kann ein kleines Problem sein, welches nicht weiter schlimm ist.
Das Klima ist im Süden anderst als hier, der Hund gewöhnt sich aber nach einpaar Tagen daran. Wenn es dem Hund zu warm ist, dann legt er sich von Natur aus in den Schatten. Wenn er im Schatten liegt, dann legt ein feuchtes Tuch auf den Hund, das feuchte Tuch kült einwenig. Stellt im immer genung Wasser hin zum trinken. Ihr könnt auch sein Fell mit einer Gießkanne nass machen und das immer wenn es so heiß ist und wenn es auch mehrmals am Tag ist. Nachden erstenpaarmale nassmachen wirst du sehen, das sich das der Hund auch freiwillig gefallen läst, da es ihm gut tut. Da er ja leider nicht ins Wasser geht. Wenn du den Hund immer schön nass machst und er genung zu trinken hat, gibt es keine Probleme. Auch ich mache meine Hunde im Garten regelmäßig nass, wenn es so heiß ist und im Urlaub sind meine Hunde daran gewöhnt in der Ostsee zu baden und auf dem CP die Hundedusche zubenutzen, damit ich das Salz von dem Salzwasser nach dem baden aus dem Fell spülen kann. Durch das Salzwasser wird das Fell trocken und der Hund kratzt sich unnötig. Diesen Tip habe ich von einem Tierarzt bekommen.
Stelle bitte mal ein Bild von deinem Hund ein.

Gruß Anja

Unterwegs mit einem Ford Galaxy 1,9 TDI, am Haken ein Sterckeman 510 PE, 4 Kinder on Board und meine Rasselbande Pünktchen und Püppy
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Alt 18.01.2010, 12:28   anfängerfrage zu camping mit hund Beitrag #16 (permalink)
MrsWeinsberg
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Ausrufezeichen Hunde im Sommer und (off Topic) Hunde aus anderen Ländern

Hallo Ihr,

zuerst zum Thema Sommer:
Unser Golden Retriever hat die Fahrt durch Frankreich im Sommer gut überstanden, natürlich mit viel Wasser !!!
(Und damit meine ich sowohl das zum Baden, als auch das zum Trinken )

Natürlich war er an sehr warmen Tagen im zweifel etwas lauffaul, aber das waren wir dann ja auch.


Weil aber das Thema "Tiere aus dem Ausland" auftauchte:
Die Tierärzte aus unserer Gegend raten alle dringend davon ab, Tiere aus dem Ausland mit zu bringen!!
Als Begründung nennen alle die Gefahr der Einschleppung von Krankheiten und Parasiten.
(Wir haben auch für unsere Reisen die eindringliche Bitte angetragen bekommen, unseren Hund mit entsprechenden Mitteln davor zu schützen, zum "Transporteur/Überbringer" fremder Parasiten zu werden.)

Hintergrund: In den Landkreisen um Berlin lassen sich (lt. Tierärzten) in den letzten Jahren verstärkt Krankheiten unter Haustieren feststellen, deren Verbreitung vorher nur aus Osteuropa bekannt war. Da diese nicht über Wildtiere übertragen werden, und sich die Häufung dieser Krankheiten auch noch räumlich besonders stark den Orten von bekannten Vermittlern der "armen, gequälten Tiere aus osteuropäischen
Tierheimen" und Ihren Kunden zuordnen lässt, möchte ich diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen, jeden, der ein solches Tier sieht noch einmal darüber nachdenken zu lassen, ob es nicht Möglichkeiten gibt, dem Tier vor Ort zu helfen, statt es mit nach Hause zu nehmen und damit zur möglichen Verbreitung von Krankheiten selbst aktiv mit beizutragen. Vielleicht tut es ja eine Spende für den örtlichen Tierschutzverein?? Bitte bedenkt bei Eurer Entscheidung, dass es unter Tieren noch mehr als unter Menschen selbst in Europa noch immer nur regional bekannte Krankheiten gibt, an die nur die regionale Tierwelt angepasst ist. Euer Tierarzt würde eine entsprechende spanische oder kroatische Krankheit womöglich nicht mal diagnostizieren können, geschweige denn erkennen, dass Euer Tier zu einer Gefahr für die heimische Tierwelt werden könnte. Das mag für Euch etwas theatralisch klingen, aber nachdem ich das unabhängig (und unabgesprochen) von mehreren Tierärzten so gehört habe, wollte ich es erwähnt haben!!!

lg
MrsWeinsberg ist offline  
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