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09.08.2010, 14:30
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Grundsatzdiskussion Hund /Raubrittertum II Beitrag #17 (permalink)
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Eben, mit Vernunft und gegenseitiger Rücksichtnahme geht fast alles. Oder einfach ausgedrückt: Wenn jeder einen Schritt auf den anderen zu macht, kann man sich die Hand schütteln.
Als - unfreiwillig - Kinderloser, aber Hundehalter ärgere ich mich immer mal wieder sowohl über schlecht erzogene Hunde, als auch über schlecht erzogene Kinder. Dabei sind beide es i.d.R. nicht schuld, sondern die gleichgültigen Halter bzw. Eltern, die zu bequem waren und sind, Verantwortung zu übernehmen.
Die weitaus überwiegende Mehrheit ist in Ordnung und es macht immer wieder Spaß zu sehen, wie Kinder sich freuen, wenn sie den Hund streicheln dürfen, wie vorsichtig sich beide einander nähern und wie schnell sie sich dann anfreunden.
Entsprechend heftig schwillt mir dann der Kamm, wenn durch die Blödheit Einzelner jemand gebissen wird und die Presse, gerade in der sauren Gurkenzeit, per bundesweiter Sensationsmeldung auf "die Hunde" eindrischt.
Und nein, ich erwarte von niemanden, dass er tatenlos zusieht, wie ein Hund einen Menschen angreift - auch wenn die Schläge eigentlich der Halter verdient hätte...
Auch Berichte über zugesch***ene Wege passen dazu. Wo soll der Hund hinmachen, wenn der Halter ihn ohne Umweg in die Fußgängerzone zerrt - und dann noch die Mine liegen lässt? Das sind dann auch ganz schnell "die Hunde". Dabei wird übersehen, dass man als Hundehalter genauso ungern in die Sch***e tritt, wie andere Menschen.
Aber Gott sei Dank sind solche Probleme nicht die Regel, die Ausnahmen fallen nur besonders auf.
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09.08.2010, 16:25
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Grundsatzdiskussion Hund /Raubrittertum II Beitrag #18 (permalink)
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Das Problem sind zu 90% die Hundehalter. Wir haben den Hund auch immer dabei, aber unserer ist auf dem Stellplatz angeleint und streunt nicht rum. Desweiteren hat unserer auch noch nie auf einem CP sein Geschäft verrichtet, weder groß noch klein. Das kann man z.b. vermeiden wenn seinen Hund kurz an der Leine hält und erst ausserhalb vom CP auslauf bzw schnuppern gewährt.
Leider ist es aber oft so, das wir jedes mal auf einem CP ein oder mehrmals Kontakt mit ignoranten Hundehaltern hatten.
Beispiel:
Die lassen ihren Hund unangeleint, der natürlich irgendwann zu unserem angeleinten Hund(auf unserer Parzelle) gelaufen und schon hatten wir den Salat. Zwei Tage später läuft er wieder frei rum....
2. Beispiel
Ein älterer Herr mit einem Yorkshire Terrier(angeleint) läuft an unserer Parzelle vorbei und der Hund pinkelt an den Busch der die Begrenzung darstellt. Beim ersten Mal war ich so überrascht das ich nichts sagen konnte und gesagt habe.
Als dann aber 2 Tage später derselbe Herr mit demselben Hund wieder an unsere Parzelle pinkelte, sagte ich freundlich ob er das bitte unterbinden kann das sein Hund bei uns hinpinkelt....Antwort war "Stellen Sie sich nicht so an, das ist doch nur Pippi". Da kann man nur den Kopf schütteln.
ich könnte noch viel mehr Beispiele bringen.
Das es auch anders geht zeigt ein weiteres Beispiel.
Auch jemand mit seinem Hund an unserer Parzelle vorbei, und der Hund pinkelt neben unserem Stellplatz auf die Straße. Der Halter hat sich direkt entschuldigt, ist Wasser holen gegangen und hat daß Mißgeschick beseitigt.
Lange Rede kurzer Sinn, wenn jeder sich an die Regeln halten würde, gäbe es überhaupt keine Probleme. Ich würde sogar wetten das viele CP gerade wegen solchen schwarzen Schafen ein Hundeverbot ausgesprochen haben.
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09.08.2010, 17:13
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Grundsatzdiskussion Hund /Raubrittertum II Beitrag #19 (permalink)
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Genau auf die letzten Beträge wollte ich hinaus. Es sind nicht die bösen Hunde..es sind die Halter / Menschen, die die Schuld tragen.
Und es werden nicht nur Menschen gebissen...mein Hund (angeleint) ist zwei mal übel verletzt worden.
Mit Rücksicht auf die Umgebung und der richtigen Erziehung von Mensch UND Tier sollte ein Miteinander wohl möglich sein.
LG Siska
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09.08.2010, 21:08
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Grundsatzdiskussion Hund /Raubrittertum II Beitrag #20 (permalink)
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ich finde es super das man das Thema auch mal ruhig, sachlich und in einem angemessenen Ton besprechen kann.
Sonst ist das ja meistens nicht möglich (eigentlich egal wo), leider......
Hier in dem Forum scheint das ja zum Glück anders zu sein,
SG Daniel
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10.08.2010, 13:11
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Grundsatzdiskussion Hund /Raubrittertum II Beitrag #21 (permalink)
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Neuer Benutzer
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Wir sind nun auch mit unseren 2 Mädels und zwei Hunden zurück aus unserem Camping-Urlaub.
Von ignoranten Hundehassern üder den Hilfssheriff bis hin zum feigen Denunzianten war alles dabei. Natürlich auch ein großer Teil hundefreundlicher Menschen und natürlich die, denen es einfach egal ist. Auch gut!
Im Einzelnen am ersten Campingplatz, 6 Nächte, Kosten pro Hund 1,60 pro Nacht.
Recht viele Hunde dort, keine weiteren Möglichkeiten für Hunde, Seeverbot, kein Kotbeutelspender aber auch die wenigsten Probleme mit den Menschen bzgl. der Hunde dort.
Ein Kotbeutelspender würde vielleicht dafür sorgen, dass die Leute den Mist, auch aufheben, den Ihre Tiere da am äusseren Weg um den CP liegenlassen. Nicht schön.
---Neuer Platz---
Zweiter Platz, 2. Tag auf diesem Platz. Die "Hundepolizei" in Form von 2 Männern des Bautrupps stehen auf unserem Stellplatz vor unseren angeleinten Hunden und sagen, dass Bedenken geäussert wurden, wir würden Kampfhunde dabei haben. Kein "Guten Tag", "Hallo" oder sonst irgendwie geartete Vorstellung.
Nach kurzer Diskussion und Entkräftung der Befürchtungen der beiden, übrigens völlig hundeahnungslosen Männer, fahren die zwei wieder von dannen. Nicht ohne uns nochmals eindringlich auf die Leinenpflicht (die wir im Übrigen nicht einmal verletzt haben) hinzuweisen und nochmals zu betonen dass "Kampfhunde" ja nunmal garnicht gehen.
Für einen Platz mit Kosten von 3,- Euro pro Hund und Tag, Gesamtkosten für unsere Familie von deutlich über 40 Euro pro Tag eigentlich schwer vorstellbar mit welcher Unfreundlichkeit da zu Werke gegangen wird.
Noch schlimmer finde ich jedoch die Leute, die uns bei der Verwaltung angeschwärzt haben, ohne vielleicht mal mit uns zu sprechen und sich selbst ein Bild von den Tieren zu machen. Denunziantentum wir oft groß geschrieben. Leider konnte ich nur ahnen, wer am Ende dahintergesteckt haben könnte.
Am Ende war der Urlaub toll und hat Spaß gemacht, bis auf die Momente mit schlechter Laune wegen o.g. Vorgänge.
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10.08.2010, 13:34
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Grundsatzdiskussion Hund /Raubrittertum II Beitrag #22 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Mistfink
Noch schlimmer finde ich jedoch die Leute, die uns bei der Verwaltung angeschwärzt haben, ohne vielleicht mal mit uns zu sprechen und sich selbst ein Bild von den Tieren zu machen. Denunziantentum wir oft groß geschrieben. Leider konnte ich nur ahnen, wer am Ende dahintergesteckt haben könnte.
Am Ende war der Urlaub toll und hat Spaß gemacht, bis auf die Momente mit schlechter Laune wegen o.g. Vorgänge.
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Was hast du denn falsch gemacht?
Logische Folge, es kann ja nur einer denunzieren, wenn etwas gegen die Regel verstößt.
Das du 2 Hunde hast, weiß doch der Platzwart.
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10.08.2010, 13:37
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Grundsatzdiskussion Hund /Raubrittertum II Beitrag #23 (permalink)
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Threadersteller
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Zitat:
Zitat von Mistfink
Ein Kotbeutelspender würde vielleicht dafür sorgen, dass die Leute den Mist, auch aufheben, den Ihre Tiere da am äusseren Weg um den CP liegenlassen. Nicht schön.
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Bitte nicht falsch verstehen, aber man kann die Entfrenung von Hundescheiße doch nicht davon abhängig machen ob dort Beutel bereit gestellt werden.
Meine Nachbarn zuhause haben halt beim Gassigehen immer Brotzeitbeutel dabei. (Ich sage nicht, dass Ihr es davon abhängig macht)
und jetzt bitte nicht die Argumentation "ich zahle auch für den Hund, ...", ich zahle auch für mein kind und verlange nicht, dass Windeln bereit gehalten werden. (nur so zum vergleich)
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10.08.2010, 13:58
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Grundsatzdiskussion Hund /Raubrittertum II Beitrag #24 (permalink)
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Zitat:
Was hast du denn falsch gemacht?
Logische Folge, es kann ja nur einer denunzieren, wenn etwas gegen die Regel verstößt.
Das du 2 Hunde hast, weiß doch der Platzwart
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Selbstverständlich weiß der Platzwart, dass 2 Hunde vorhanden sind. Allerdings sind auch wir bei der Anmeldung nie nach der Hunderasse gefragt worden, geschweige denn, dass irgend jemand die Hunde sehen wollte.
Sollten wir jemals in die Lage kommen unser Rottweiler"omachen" mit auf einen Campingplatz zu nehmen würde ich dies bei der Anmeldung auch nicht bekannt geben - vorausgesetzt der Hund fällt in dem jeweiligen Bundesland nicht unter die Kampfhundeverordnung, oder der betreffende Campingplatz gibt nicht in seinen Platzregeln schon an, dass diese Hunde nicht erwünscht sind.
Auf französischen Plätzen ist es einfach. Schon am Eingang wird darauf hingewiesen wenn verschiedene Rassen nicht erwünscht sind. Keine Aufnahme Hunde der 1. Kategorie, oder keine Aufnahme von Hunden der 1. und 2. Kategorie (z. B. Rottweiler).
Im oben genannten Beispiel werden im Auge der selbsternannten Platzwarte also manchmal recht schnell Boxer zur Bordeauxdogge...
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