Hallo, einen lieben gruß euch allen,
die ihr euch über viele wochen an der auf meinen bericht folgenden beitrags-sammlung beteiligt habt. Mir ging es ja am anfang mit meinem bericht darum, einmal für neulinge aufzuzeigen,
wann man, das wetter betreffend, an der spanischen ost- bzw. südküste überwintern kann.
Da vermutlich wohl nicht mehr viel neues zu all den fragen, antworten, kritiken und widersprüchen hinzugefügt werden kann, möchte ich hier quasi sowas wie ein fazit aus diesem hier verlebten winter ziehen, um den überwintern-neulingen für den nächsten winter nicht allzu viel sorge zu lassen, die ihnen vielleicht bei der lektüre aller beiträge gekommen sein kann.
Dieser winter 2009/10 war nicht nur zu hause in Deutschland einer der kältesten und längsten seit jahrzehnten, sondern auch in großen teilen Europas, und eben auch in Spanien. Daß es weiter weg von hier im binnenland auch unmengen von schnee und vor dem "regenfänger" Sierra Nevada in Andalusien teils gewaltige regenmengen gab mit katastrophenüberschwemmungen, das zeigte ja sogar das deutsche fernsehen.
Aber all diese unwetter, auch gewaltige stürme, betrafen fast nie den in meinem ausgangsbericht beschriebenen Mittelmeer-küstenbereich. Speziell hier, wo ich/wir überwintern, im bereich Castellon--
Valencia--
Alacant/Alicante--Murcia--Cartagena ist so was wie ein "meistens-schönwetter-gebiet". Mag das wetter anderswo sich auch austoben, Spanien ist ja ein großes land, bleibt es hier an der süd-ost-küste noch relativ gemäßigt.
Vom 26. okt. bis zum 12. dez.erlebten wir noch 7 wochen schönsten spätherbst-wetters mit 20-25 grad und viel, viel sonne.
Konnten sogar noch im meer baden. Dann jedoch:
was wir in früheren jahren noch nie hatten: vom 13.dezember an bis zum 14. märz war es wirklich einmal viel mehr winterlich als früher. Konnte man da schon im februar ganz luftig bekleidet herumlaufen, ging das diesen winter nicht sonderlich oft.Der "winter" dauerte wirklich fast genau 3 monate. Aber, das große "aaaber": mit Deutschland verglichen war das ganze hier nur ein winterchen. Hier bei uns am ort (Miramar--CP Coelius) haben wir kein einziges mal auch nur 1 grad frost gehabt. Das kälteste war mal nachts 2 grad plus. Die kältesten tage...6..7 oder 8 an der zahl hatten 6, bzw. 8 grad plus.
Aber sowas gab´s trotzdem mitten im februar: fußbad im thermalteich...mit "winter"-kleidung
Schnee haben wir natürlich nicht eine einzige flocke hier erlebt, jedoch 2mal war der "kopf" unserer 10km entfernten Safor-berge (1018m hoch) bis auf ca. 700m runter für 2-3 tage eingeschneit. Wir hier stehen auf vielleicht 5m überm Meeresspiegel.
Regen haben wir aber auch ungewöhnlich oft gehabt. Sicher an 20-25 tagen o. nächten.(in den erwähnten 3 monaten) Früher war´s höchstens halb so viel. Richtigen sturm, wie andernorts, hatten wir keinmal.
Sch...wetter am strand.
All das hört sich teilweise schlimm an, aber wenn ich bedenke, daß ich in bisher 4 1/2 monaten nicht einmal 5 flaschen Propan (á 12kg) verbraucht habe, kochen (häufig aber auch elektrisch!) und heizen, dann relativiert sich das ganze schon, denn an auch kühlen tagen heizt die sonne bei klarem wetter das vorzelt und den WW gut auf, so daß oft tagsüber nicht oder wenig geheizt werden mußte.Doch das früher häufige winter-sonnenbad mußte diesmal oft ausfallen, weil der wind nicht "mitmachte".Aber trotzdem:

Sonnenbad anfang märz. "Winter"?
Fazit:längst nicht so schön wie früher üblich, aber im vergleich zu zu hause...waren wir froh, hier zu sein. Und nächsten winter kommen wir sicher wieder hierher, wenn die persönlichen umstände es zulassen.Hoffentlich. Und nun wollen wir die letzten 3 wochen frühling hier noch richtig genießen, auch wenn schon etliche unserer mitcamper hier die heimreise angetreten haben oder in den nächsten tagen beginnen.
Ab in richtung heimat.