Hey Rick,
ich wollte keine Panik auslösen, sondern die Wahrscheinlichkeit des zielgerichteten Anschlags ausloten. Wir leben letztlich nur in einer virtuellen Sicherheit, die wir uns selber vorgaukeln und von den Behörden vorgegaukelt bekommen. Dabei fühlen wir uns so sicher, dass wir auf ein Einschussloch wie bei einem Weltuntergang reagieren, weil es eben nicht in unsere virtuelle Sicherheit passt. Seit dem 9-11 wird halt alles gleich zu einem Terroranschlag hochstilisiert, obwohl die Gründe meistens ganz andere sind.
Zitat:
Zitat von Rick
Danke. Diesen Wert hatte ich auch berechnet. Aber warum soll das mit dem Vorhaltepunkt kein Ernst sein?
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Jeder, der bei der Bundeswehr war, Jäger ist, im Jagdverein oder Schützenverein ist, weiss, wie man schiesst. Das sind in Deutschland mehr als 1/4 der Bevölkerung. Es ist daher nicht abwegig, die Frage nach der Ernsthaftigkeit zu stellen, wenn man zusätzlich bedenkt, dass ein ungeübter Schütze das Vorhalten bereits nach wenigen Schüssen erlernt hat.
Zitat:
Zitat von Rick
"Das treffen auch Jugendliche beim Üben."  Welche Jugendlichen kennst Du, die das Schießen auf ein bewegliches Ziel üben? 
Oder gehst Du von Jugendlichen aus, deren Väter sie mit auf die Jagd nehmen?
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Nicht überall ist die Landbevölkerung harmlos. Da gibt es reichlich Bauernsöhne, die genug Gelände zum Üben haben. Und bitte nicht die alte deutsche Tradition der Schützenvereine vergessen. Die sind nicht nur auf den Dörfern vertreten, sondern auch in Städten. Beleg dafür sind die ständig und immer wieder stattfindenenden
Schützenfeste (morgen ist großer Schützenaumarsach in Hannover). In den Vereinen wird nicht nur mit Laserpointer, Paintball oder Luftgewehr geschossen, sondern eben auch mit KK.
Und ja, ich kenne Jugendliche im Ort, die in einem Schützenverein sind. Dort ist man froh über den Nachwuchs (was nicht heißen soll, dass die auf WW schießen oder Gewehre für die private Belustigung ausgegeben werden). Man kriegt durch diese Kontakte aber eben mehr mit und kann sich zu entsprechender Zeit auf Besondere Umstände einstellen (z.B. Keilerschiessen, Königsschiessen auf Holzadler, die verscheidenen Jagdsaisons,...).
Ich kenne also "normale" Jugendliche, die Gefallen am Wettkampfschiessen haben. Und dadurch, dass sie das im Schützenverein tun, können die Eltern das besser kontrollieren. Ob darunter "schwarze Schafe" sind, die auf Ihrem Hofe rumballern, kriegt man nicht unbedingt auf die Nase gebunden. Und wenn, dann "protzen" sie höchstens mit ihrem eigenen Schießstand. Hat sich aber wegen der Gesetzeslage in den letzten Jahren stark reduziert.