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22.04.2010, 09:43
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Ausland u. med. Versorgung Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Ausland u. med. Versorgung
Hallo,
Als ich heute früh meine Medikamente auffrischte, kam mir die Frage, wie wohl mancher unter uns dieses Problem geregelt hat:
Denn ich kann mir gut vorstellen, dass der Eine oder Andere unter uns im fortgeschrittenen Alter regelmäßig Medikamente einnehmen muss. Da aber die Ärzte wegen der strengen Gesundheitsreformregeln keine Medikamente über einen mehrmonatigen Bedarf verschreiben, wird irgendwann ja mal ein "Nachschub" nötig sein.
Daher meine Frage: Wie habt ihr das geregelt?
 Damit dieser Thread nicht mit irgendwelchen banalen Antworten vollgestopft wird, bitte ich darum nur die hier zu antworten, welche eine entsprechende Aussage machen können. DANKE!!!
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22.04.2010, 10:08
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Ausland u. med. Versorgung Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Ich campe mit:
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Meine Frau nahm am Tag 14 Tabletten. Dazu hatte ich noch ein Gerät für Blut zu messen, da brauchte ich so Stäbchen für, um den INR zu messen.
Zu den 14 Tabletten kamen immer noch dazu, die Macumartabletten , die waren kein Problem, da es die in 100er Packungen gab.
Bei sovielen Tabletten, muß man also laufend Inventur machen.
Ich hatte 2 Schränkchen mit Schubladen, sodas ich für 14 Tage Tabletten sortieren konnte.
Habe ich die vollgemacht, und hatte eben nur noch für 12 Tage, dann habe ich neue geholt.
Ich habe nie beim Arzt Probleme gehabt, dann sagte ich, ich fahre in Urlaub, und bekam dann auch soviel verschrieben, wie ich brauchte.
Einmal durch meine eigene Schuld ist mir im Urlaub eine Tablette ausgegangen, und zwar im Urlaub.
Bin dann ich die Apotheke gegangen, habe gefragt ob sie die Tablette haben.
Sie war vörrätig,aber Rezeptpflichtig.
Habe dan geflunkert, habe gesagt ich wäre selbst Arzt, dürft aber hier in Ungarn kein Rezept ausstellen, das hat gewirkt, man hat mir das Medikament gegeben.
Trotz alledem hätte ich die verantwortungsvolle Arbeit noch gerne weiter gemacht, aber das Schicksal hat es anders bestimmt.
Meine Frau hatte 3 künstliche Herzklappen.
Ich habe immer einen Witz gemacht, und gesagt, wenn ein Mann seiner Frau Blumen mitbringt, dann sagen die Leute, der liebt aber seine Frau.
Wenn ich an Zuzahlung für Medikamente 40 € im Momat zahle, das sieht keiner.
Ende September habe ich mit der KK abgerechnet.
Da meine Frau chronisch krank war, brauchte ich nur 1 % vom Gesamteinkommen zuzahlen.
Ende September, als 9 Monate vom Jahr habe ich abgerechnet.
764 € habe ich zurück bekommen, die Summe hatte ich in der Zeit zuviel bezahlt.
Danke Ulla Schmid
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22.04.2010, 10:22
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Ausland u. med. Versorgung Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Hi,
hoffentlich nicht zu banal:
Wir müssen ebenfalls Medikamente und Hilfsmittel in ausreichender Menge dabei haben.
Und da ich nebenbei auch ein bißchen paranoid bin, haben wir immer gern einiges doppelt dabei.
Bisher war es für unsere Ärzte überhaupt kein Problem, für Auslandsaufenthalte auch mal die doppelte Menge zu verschreiben.
Sollten die Stricke jedoch unterwegs reißen (was durch Frost/Hitze verdorbenes Medikament sein könnte, Verlust oder Diebstahl), ist es mit einer EHIC in der EU kein Problem, recht schnell an Ersatz zu kommen. Außerhalb der EU würde ich mich im Vorfeld von der Krankenkasse beraten lassen.
Zur Verdeutlichung: Nach Rücksprache mit Hausarzt und Versicherung kann man auch größere Lagermengen bekommen!
Zur Lagerung temperaturempfindlicher Medikamente sei noch angemerkt: Ich habe uns genau deswegen eine Waeco-Kühlbox in den Kofferraum gebaut, die ich bei Bedarf mit einer Zeitschaltuhr fein-justieren kann.
(Profi-Geräte mit Thermostat wären natürlich besser, aber auch viel teurer und meist größer.)
Viele Grüße,
--JøMa.
Geändert von JøMa (22.04.2010 um 14:07 Uhr)
Grund: Datenangaben ein wenig verringert
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22.04.2010, 10:24
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Ausland u. med. Versorgung Beitrag #4 (permalink)
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Hallo,
hier kann ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Wir waren vor 2 Jahren in Griechenland und meine Frau musste Schilddrüsentabletten nehmen. Leider hat sie diese, wie das so ist, dann auch prompt irgendwo vergessen.
Wir sind dann in der nächsten grösseren Stadt in 2-3 Apotheken, bis wir jemanden erreichten der gut Englisch sprach und haben unser Problem vorgetragen - genau diese hatten Sie nicht, aber innerhalb einer Stunde ein vergleichbares. Wir haben kurz beim Doc in Deutschland angerufen und uns rückversichert - kein Problem!
Ich selbst habe in Italien mal was vergessen, nicht ganz so speziell aber immerhin... konnte auch prompt besorgt werden. Ich denke im europäischen Ausland hast du keine Probleme.
Gruss,
Peter
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22.04.2010, 11:13
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Ausland u. med. Versorgung Beitrag #5 (permalink)
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Auch wir sind abhängig von einer regelmässigen Medikamenteneinnahme. Im Urlaub wird eine entsprechende Vorratsmenge plus Reserve mitgenommen.
Nur einmal hatte ich eine Sorte vergessen und erhebliche Probleme, für die dann in Spanien unter dem deutschen Handelsnamen Ersatz zu finden!
Jetzt haben wir in den Unterlagen immer eine Aufstellung der Medikamente mit Handelsnamen, Wirkstoffen incl. deren Anteil und verordneter Dosierung.
Bei ärztlicher Behandlung im Ausland (Kroatien, Türkei, Tunesien) war das schon mehrfach hilfreich, da der Arzt allein mit den Handelsnamen der Arzneimittel kaum etwas anfangen kann.
Eberhard
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22.04.2010, 11:20
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Ausland u. med. Versorgung Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Hi,
Zitat:
Zitat von ekobra
[...]da der Arzt allein mit den Handelsnamen der Arzneimittel kaum etwas anfangen kann.
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Tip: Ruf beim deutschen Arzt zu Hause an. Über die Rote Liste, die jeder deutsche Arzt besitzen sollte, kann man auch Alternativpräparate finden.
Eigentlich sollte das heutzutage kein Problem mehr sein!
Beste Grüße,
--JøMa.
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22.04.2010, 11:26
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Ausland u. med. Versorgung Beitrag #7 (permalink)
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Hallo
bei uns in Österreich gab es da kein Problem. Wir sind jetzt bereits 6 Monate in Spanien unterwegs, ich ging Anfang Oktober zum Hausarzt, dieser stellte die Rezepte aus, übermittelte sie per Fax mit dem Vermerk "Patient verweilt 6 Monate im Ausland" an die Krankenkasse und erhielt nach ca. 1 Stunde per Fax wieder die Bestätigung der Krankenkassa retour. Ich war wirklich froh, dass das alles so gut geklappt hat.
Liebe Grüße
GERDA
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22.04.2010, 11:29
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Ausland u. med. Versorgung Beitrag #8 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Tip: Ruf beim deutschen Arzt zu Hause an. Über die Rote Liste, die jeder deutsche Arzt besitzen sollte, kann man auch Alternativpräparate finden.
Eigentlich sollte das heutzutage kein Problem mehr sein!
Beste Grüße,
--JøMa.
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Klasse Tipp
Oder einfach den Beipackzettel in der Medischachtel lassen 
Da stehen auch die Inhaltstoffe-Wirkstoffe /Zusammensetzung usw. drauf
damit können Sie auch was im Ausland anfangen da diese auf
Latainisch sind.
Aber der Hausarzt kann auch einen gewissen Vorrat auf schreiben...
...Machen einige halt nicht da Sie denken Sie gehen dadurch Pleite.
Da es an Ihr Buget geht.
Was aber mit entsprechender Begründung vom Arzt genehmigt wird.
Viele Liebe Grüße
Kati & Eric
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