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10.12.2009, 22:07
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Wieder Steuererhöhung für Wohnmobile Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Wieder Steuererhöhung für Wohnmobile
Hallo zusammen,
habe heute den Steuerbescheid für mein Womo bekommen, ich habe für 2009 340 € bezahlt, 2010 darf ich 500 € bezahlen, also 160 € mehr.
Das Wohnmobil hat folgende Emissionsklasse: 0653 96/69/EG III
So viel zur Steuersenkung unserer Regierung.
Frohe Weihnachten vom Karlfried
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10.12.2009, 22:10
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Wieder Steuererhöhung für Wohnmobile Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Moin,
das war doch seit der Änderung der Besteuerung für Wohnmobile an klar.
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10.12.2009, 23:02
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Wieder Steuererhöhung für Wohnmobile Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Hei Karlfried,
du kannst doch hier nicht sagen, dass es wieder eine Steuererhöhung gibt. SUV darunter fallen auch WoMo sind über Jahre in der Besteuerung schlicht und eingreifend vergessen worden. Ich fahre selbst einen Ford Transit und kam auch 2 Jahre in diese Vergünstigung, jetzt ist halt Schluss damit. Nur man muss sich auch die Frage stellen, warum WoMo besser gestellt werden sollten, wie andere Fahrzeuge. Die Argumentation vieler WoMo Fahrer geht dann meistens dahin, dass das WoMo länger gefahren werden, als ein normaler PKW, da kann ich aber entgegnen, dass ich meinen "normalen" Pkw auch gerne länger fahren würde, aber es dann irgendwann, aufgrund der zu hohen Steuern, nicht mehr sinnvoll ist. Über die ganze Besteuerung nach Schadstoffausstoß und Feinstaub ist, bin ich der Meinung, eh nur ein Wirtschaftsmotor, und man kann geteilter Meinung darüber sein, aber wenn dann, dann gleiches Recht für alle.
Gruß Olli
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10.12.2009, 23:49
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Wieder Steuererhöhung für Wohnmobile Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Moin,
noch mal zur Erinnerung:
Wohnmobile werden nun nach Hubraum und Schadstoffeinstufung besteuert.
Es wird aber, im Gegensatz zu PKW, eine prozentuale Minderung der Jahressteuer abgezogen.
Dieser Prozentsatz ändert sich aber bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wodurch im Laufe der Jahre die Steuern höher werden.
Trotzdem verbleibt schlussendlich immer noch ein Minderungssatz gegenüber dem PKW.
Das alles ist mit dem Inkrafttreten der neuen Besteuerung bereits bekannt gemacht worden.
Von Steuersenkung war da nie die Rede.
Wurde hier recht ausführlich beschrieben:
http://www.campen.de/89342-post74.html
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11.12.2009, 23:01
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Wieder Steuererhöhung für Wohnmobile Beitrag #5 (permalink)
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Threadersteller
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Hallo zusammen,
meine Vorschreiber haben aus ihrer Sicht sicher recht.
Ich sehe es etwas anders und meine Sicht wird ganz sicher auch wieder Wiedersprüche herausfordern, ist auch in Ordnung.
Mein Wohnmobil, Baujahr 2000 hat jetzt 80000 Kilometer gefahren, ist top gepflegt und für mich fast so gut wie ein neues.
Mein Problem: Für mein Womo bekomme ich keinen Feinstaubfilter, kann also die Vorgaben des Gesetzgebers nicht umsetzen ( geht vieleicht in ein paar Monaten doch noch ) obwohl ich gerne einen einigermaßen bezahlbaren Filter kaufen würde, für mich sind Gesetze die man nicht umsetzen kann, nicht Verfassungskomform.
Es ist übrigens noch lange nicht erwiesen, dass die Umweltzonen überhaupt für die Städte was bringen, in einigen Städten waren die Feinstaubbelastungen nach Einführung der Umweltzonen sogar höher als zuvor, zugegeben, dass muss nicht unbedingt was heisen, weil die Feinstaubbelastungen sehr Wetterabhängig sind.
Ich hatte vor einigen Wochen in Heilbronn folgendes Erlebnis:
Ich wollte am späten Abend auf den Stellplatz dieser Stadt und wurde durch ein Umeltzonenschild an der Weiterfahrt gehindert, also versuchte ich einen anderen Weg zu finden, fast eine Stunde lang, bis ich entnervt aufgab und ganz einfach durch die Umweltzone auf den Stellplatz fuhr. Am anderen Morgen stellte ich fest, dass auf dem Stellplatz der in der Umweltzone lag, über die Hälfte der Fahrzeuge die dort standen keine Plakette hatten, da der Platz laut Auskunft einiger Fahrzeugbesitzer eh nicht kontrolliert würde.
Ich habe am Abend vorher durch suchen einer geeigneten Zufahrt so viel Feinstaub unnötig in die Luft gepustet, dass man diese Umweltzone eigentlich, wenn das so gehandhabt wird als Luftverschmutzungszone bezeichnen könnte, denn es wird schon vielen anderen genau so gegangen sein wie mir, es ist mir bewusst das ich gegen die Verkehrsregeln verstoßen habe und werde versuchen es nicht wieder zu tun.
Ich habe eigentlich noch sehr viel Glück, denn ich wohne auf dem Land, bin mal gespannt was Fahrzeugeigner tun, die in Städten wohnen die am 01.01.2010 nur noch die grüne Plakette zulassen und nur noch die Rote bzw. gar keine Plakette haben.
So hat halt jeder eine andere Sicht der Dinge, je nach dem wie er von einem Ereignis konfrontiert wird und daran wird sich auch nie was ändern.
Es wird warscheinlich nicht ein einziges Wohnmobil verschrottet nur weil es nicht der Feinstaubnorm entspricht, mein Wohnmobil ist halt jetzt 30 % weniger wert und gerade aus diesem Grund werde ich es weiter fahren und die Umwelt wird wenn man es so will, genau so wie vorher verschmutzt.
Hätte man ab einem bestimmten Zeitpunk und viel früher für neue Fahrzeuge einen Feinstaubfilter vorgeschrieben, währe das gerechter und Sinnvoller gewesen.
Unsere Nachbarländer sehen die ganze Sache viel gelassener und sehen das alles nicht so eng, Deutschland alleine wird das Klimaproblem nicht lösen, auch wenn das viele Gutmenschen glauben.
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11.12.2009, 23:44
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Wieder Steuererhöhung für Wohnmobile Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Moin,
die Fahrzeugeigner, die in einer Umweltzone leben und nicht die passende Plakette erhalten können haben wirklich ein Problem. Dazu gab es kürzlich/diese Woche ein Gerichtsurteil.
Es ist auch irgendwo schon nicht so das Highlight, dass man für relativ junge Fahrzeuge keinen Nachrüstfilter bekommt. Relativ jung meine ich sicher < 10 Jahre bei einem PKW.
Für Wohnmobile kann man da noch das Alter etwas hochsetzen.
Teilweise werden Fahrzeuge unbrauchbar/unverkäuflich die vor noch nicht einmal 10 Jahren mit einer zu der Zeit aktuellen Abgasnorm geliefert wurden und die Fahrzeuge sind sicher auch noch eine Zeit brauchbar.
Das Problem sind ja nicht die Vorschriften an sich, sondern der Handel bzw. die Hersteller dieser Filtersysteme, die sich nicht in der Lage sehen passende Filter zu entwickeln oder die entsprechenden Stückzahlen zu liefern.
Diese ganze Diskussion um die Rußfilter erinnert stark an die Diskussionen um den KAT als sich abzeichnete, dass das Ding Vorschrift werden würde.
Über die ganzen Gegenargumente sprach nach kurzer Zeit niemand mehr. Und am Nutzen zweifelt auch niemand mehr. Man möge sich nur mal vorstellen welche Luftqualität wir ohne KAT hätten, bei der Zunahme des Straßenverkehrs gegenüber der 80er Jahre.
Was also unter dem Strich bleibt ist, dass man vorläufig seine reiseziele entsprechend wählen muss. Die meisten Ziele sind ja noch erreichbar. 
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12.12.2009, 08:12
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Wieder Steuererhöhung für Wohnmobile Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Zitat von karlfried
Hallo zusammen,
Es ist übrigens noch lange nicht erwiesen, dass die Umweltzonen überhaupt für die Städte was bringen, in einigen Städten waren die Feinstaubbelastungen nach Einführung der Umweltzonen sogar höher als zuvor, zugegeben, dass muss nicht unbedingt was heisen, weil die Feinstaubbelastungen sehr Wetterabhängig sind.
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Hallo Karlfried,
ich geb dir da schon recht, ich halte von den ganzen Umweltzonen genauso wenig. Eigentlich müsste die Umweltzonen für Fahrzeuge mit Feinstaubplakette gesperrt werden, weil dies genau die Fahrzeuge sind, die den Feinstaub produzieren. Dein alter Diesel produziert nur Grobstaub, der nicht gesundheitsschädlich ist, bzw. weniger.
Die ganze Diskussion mit Feinstaub, Klimaerwärmung hat nur den einen Sinn. Dem Verbraucher ein schlechtes Gewissen einzureden. Wir Deutschen wissen ganz genau, dass unsere traditionellen Industrien Maschinenbau, Fahrzeugbau Relikte aus dem letzten Jahrhundert sind und dass diese Märkte in Zukunft von den Chinesen übernommen werden, also brauchen wir neue Märkte. Und was bietet sich da besser an, dem Verbraucher einzureden, wenn er alle 5 Jahre ein neues Auto kauft, was gegen die Klimaerwärmung zu tun, oder sich Solarpanels aufs Dach zu schrauben, oder die Landschaft mit Windkraftanlagen zuzupflastern. Wenn ich zurückdenke in den 70ziger, da hat man von der nächsten Eiszeit gesprochen und vom sauren Regen, der alle Wälder zerstört. Diese Herrn haben jetzt zugegeben, dass das damals nicht gestimmt hat und zu der gleichen Erkenntnis werden sie auch kommen mit der Klimaerwärmung.
Um keine falschen Eindrücke aufkommen zu lassen. Ich bin auch für Umweltschutz, aber wenn dann sinnvollen Umweltschutz und nicht erzwungenen durch eine Abfrackprämie, die eh höchst zweifelhaft ist. Aber wir Deutschen tendieren dazu bei den meisten Dingen immer übers Ziel hinauszuschließen.
Gruß Olli
ein Freund der Klimaerwärmung
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12.12.2009, 11:13
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Wieder Steuererhöhung für Wohnmobile Beitrag #8 (permalink)
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Moin,
wenn man munter alles durcheinander wirft, passte es natürlich immer.
Es ist niemand dazu gezwungen worden die Abwrackprämie zu nutzen, genügend haben das nicht getan und fahren ihren alten Fahrzeuge weiter. Und diese Prämie gab es erst ab einen 9 Jahre alten Fahrzeug. Und der Altersschnitt der abgewrackten Fahrzeuge lag noch deutlich höher.
Ansonsten hat es diese Prämie in verschiedenster Form in fast allen Ländern der EU gegeben.
Und neue Märkte hat man sich vor allem im Umweltschutz und regenerierbaren Energien erschlossen. Wo wir weltweit führend sind. Und vor 20 Jahren wurde noch von bestimmter Seite behauptet, dass Umweltschutz Arbeitsplätze kosten würde.
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