Steht nur:
In der Gemeinde Itterbeck plant der niederländische Investor van der Most die Errichtung eines Ferien- und Freizeitparks auf dem Gelände eines ehemaligen Munitions- und Materialdepots der Bundeswehr.
Auf die Mitteilungsvorlage „Nachfolgenutzung auf dem Depotgelände Itterbeck“ vom 29.08.2000 (Kreisausschuss-Sitzung vom 06.09.2000) wird verwiesen.
Der Investor van der Most plant für den 127 ha großen Konversionsstandort eine touristische Nachfolgenutzung. Geplant sind dabei in der Endausbaustufe u.a. die Errichtung einer Ferienhausanlage mit 170 Wohneinheiten, zwei Hotels mit insgesamt 84 Betten, 135 Wohnmobil-Stellplätze, 32 Indoor-Campinghallen sowie eine 18-Loch-Golfanlage, ein Freizeitbad, eine Veranstaltungs- und Ausstellungshalle, Gastronomie und ein überdachtes Freizeitzentrum mit Sportanlagen und Spielplätzen. Die Besonderheit der Planung besteht dabei in der teilweisen Integration der geplanten Einrichtungen in die aus der Zeit der militärischen Nutzung bestehenden Hallengebäude und Munitionsbunker. Diese sollen u.a. zu Ferienwohnungen umgebaut sowie zum sog. Indoor-Camping genutzt werden.
Der Schwerpunkt des Ferienparkes liegt auf der Erholungsnutzung für Kurzurlauber (Hotels, Indoor-Camping, Ferienhäuser in ehemaligen Bunkern) und der sportlichen Nutzung in ruhiger Umgebung (Golfanlage, Freizeitbad, Radfahren und Wandern). Weitere Freizeiteinrichtungen wie Kirmes-Fahrgeschäfte und dergleichen sind hier bisher nur ergänzend in kleinerem Umfang geplant. Der Investor strebt ein witterungsunabhängiges, sog. „All-inclusive“-Angebot für alle Jahreszeiten an und erwartet dafür ein jährliches Besucheraufkommen von ca. 200.000 Gästen. Laut Investor sollen davon 70 % auf Besucher aus den Niederlanden entfallen.
In der Anlage sind zwei Übersichtskarten des geplanten Vorhabens beigefügt.