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  1. Wintercamping - was ist zu beachten? # 1
    meixu35
    Ich campe mit: Wohnwagen
    Spanien

    Standard Wintercamping - was ist zu beachten?

    Hallo an Euch!

    In der Suche habe ich leider nur wenige Antworten auf
    diese Frage gefunden, daher hier nochmal genauer
    nachgefragt:

    Kann man überhaupt mit einem "normalen" Wohnanhänger
    wintercampen?

    Von der Schürze und vom verlängerten Kamin, wie auch
    dem empfohlenen Teppich und dem Luftentfeuchter ggf.
    habe ich gelesen.

    Was aber ist mit der Wasserversorgung? Kann man den Frischwasser-
    tank nachträglich beheizbar machen? Die Leitungen sollen
    angeblich von der Umluftanlage (Heizungsschläuche mit
    kleinen Austrittslöchern) ausreichend angeheitzt werden -
    nur bis zu welcher Temp. reicht das überall aus?
    Und was ist mit dem Toilettentank und bes. mit dem Abwasser-
    tank, der ja sonst nur unter dem Ablaufrohr liegt?
    Frostschutzmittel rein?

    Wenn man bei, sagen wir, -5 bis 5°C in einen kalten WoWa
    kommen, wie lange wird das bei der Standardheizung
    (Truma) mit Umluft dauern, bis der Innenraum warm ist?

    Auf was muss man noch so dabei achten? Z.B. Schneelast
    auf´m Dach - wieviel hält so´n Dach aus (Schnee kann ja
    recht schwer werden)?

    Danke für Eure Tipps!

  2.   Alt 
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  3. Wintercamping - was ist zu beachten? # 2
    joke52
    Deutschland Frankreich

    Standard

    Zitat Zitat von meixu35 Beitrag anzeigen

    Wenn man bei, sagen wir, -5 bis 5°C in einen kalten WoWa
    kommen, wie lange wird das bei der Standardheizung
    (Truma) mit Umluft dauern, bis der Innenraum warm ist?
    Hallo, da immer ausprobiert .. Gute Stunde zum Wohlfühlen, 2 Stunden bis zur kurzen Hose...

    Tip: Heizung voll an, einkaufen gehen, wiederkommen
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  

  4. Wintercamping - was ist zu beachten? # 3
    waldschrat
    Ich campe mit: Zelt
    Schweden

    Standard

    Hej meixu35,

    es gibt keinen "normalen" wohnwagen...

    wenn du ersthafte antworten haben willst, sage wie dein ww heisst und welches baujahr er hat, dann wir bestimmt der eine oder andere ueber ganz konkrete erfahrungen und umbauten berichten koennen.

    ansonsten musst du es einfach probieren.
    ich kann nur sagen, es geht bis minus 35 grd problemlos mit jedem wohnwagen, wenn man kein wasser tankt und damit leben kann, dass fast alle metallteile im inneren einen eisbezug haben und die bettdecken an den wenden fest frieren.
    (eigene erfahrungen mit eriba touring troll hinter dem polarkreis)

    gruss
    waldschrat

  5. Wintercamping - was ist zu beachten? # 4
    aixfriend
    Ich campe mit: Wohnwagen
    Belgien Deutschland Frankreich Italien Niederlande Österreich Spanien

    Standard

    Hallo meixu,

    ja man kann mit jedem "normalen" WW Wintercamping machen, solange er isoliert ist. (Und das sind die allermeisten.)

    Wasserversorgung: Ob Du die im Winter nutzen kannst, hängt von der Lage des Frischwassertanks ab. Befindet sich der Tank innerhalb des beheizbaren Innenraums, geht´s; ist er z.B. im Bugkasten, geht´s nicht.

    Toilettenspülung: Hat die Spülung einen eigenen Tank, liegt der im Innenraum (so zumindest bei Thetford); beziehst Du das Wasser aus dem Frischwassertank gilt Obengesagtes.

    Gruß

    Axel

  6. Wintercamping - was ist zu beachten? # 5
    meixu35
    Ich campe mit: Wohnwagen
    Spanien

    Standard

    Danke schon mal für die schnellen ersten Antworten!

    Folgender Hintergrund, um etwas auszuholen:

    Vor eininger Zeit hatte ich hier mal rumgefragt, worauf
    ich WoWa-Kauf überhaupt zu achten habe, wir haben da
    überhaupt keine Ahnung. Um Erfahrungen zu sammeln haben
    wir (meine Frau und unsere 3jährige Tochter) uns im August
    in Sachsen einen Anhänger Hobby 455 uf (2009) gemietet und sind
    für eine Woche (LEIDER war nicht mehr Zeit) an den Werbelinsee
    nördlich von Berlin gefahren ("Caming Spring"). Wir hatten Glück und
    einen Platz direkt am See bekommen: Tür auf, Liegewiese
    davor und der See und in Blickweite der Spielplatz. Besser
    gings garnicht, Erholung pur!! (und dazu noch die schöne
    Naturumgebung ...) Wir waren sehr positiv angetan
    von der Geräumigkeit und Nutzbarkeit des WoWa, recht leise
    drinn, man sitzt und schläft sehr gut. Nachdem wir, der
    Gedanke lässt uns nicht los, uns Gedanken gemacht haben,
    wird wohl der Hobby 540 ul der sinnvollste für uns sein: noch etwas
    mehr Raum im Sitz-, Küchenbereich, 2 einzelne Betten
    ca. 190 x 80 cm, denn das Doppelbett in anderen Modellen
    wäre mir zu schmal. Mit normaler WoWa meine ich daher,
    keine Winterdämmung oder was es da teils bei Anbietern
    gibt, keine Fußbodenheizung, kein Warmwasserboiler.
    Ob man also damit im Winter campen kann? Die Heizung
    ist das eine, die Gefahr des Einfrierens des Frisch- und
    Abwassers das andere.

    Da es ja doch eine große Ausgabe ist (das Geld ist schnell
    ausgegeben und weg) überlegen wir vorher, wie wir
    den Wagen übers Jahr an den Wochenenden nutzen werden.
    Campingplätze gibt es gerade auch in Südbayern genug,
    da ziehen wir das Teil an freien Wochenenden hin. Da ist
    komfortableres campen als im Zelt, was wir sonst gemacht
    haben, und das Zeltaufbauen (4 x 6 m-Teil) fällt auch weg,
    was ja für eine Nacht immer relativ viel Zeit verschlingt.

    Mir ist nun auch die Idee gekommen, im Winter (November
    bis April) den WoWa von der Straße wegzunehmen, denn
    da stünde der sonst immer in unserer Nähe, und den
    auf einen Camingplatz in der Umgebung fest abzustellen.
    Das würde z.B. am Riegsee bei Murnau 400€ kosten und
    man könnte, statt im Winter rumzufahren zu einem
    im Winter geöffnetet Platz, schnell mal hinfahren
    und mir würde die Decke nicht mehr auf´n Kopf
    fallen, wenn man eben nicht so viel machen kann
    im Freien im Winter ...

  7. Wintercamping - was ist zu beachten? # 6
    joke52
    Deutschland Frankreich

    Standard

    Zitat Zitat von meixu35 Beitrag anzeigen

    Mir ist nun auch die Idee gekommen, im Winter (November
    bis April) den WoWa von der Straße wegzunehmen, denn
    da stünde der sonst immer in unserer Nähe, und den
    auf einen Camingplatz in der Umgebung fest abzustellen.
    Das würde z.B. am Riegsee bei Murnau 400€ kosten und
    man könnte, statt im Winter rumzufahren zu einem
    im Winter geöffnetet Platz, schnell mal hinfahren
    und mir würde die Decke nicht mehr auf´n Kopf
    fallen, wenn man eben nicht so viel machen kann
    im Freien im Winter ...
    Genau so ist mein Foto entstanden, habe ihn auch nur über Winter dort abgestellt, und bin dann mit Tochter immer öfter dort hin gefahren..

    waren tolle Wochenenden.. wenn der Platz voll in Betrieb ist, würde ich die Wasseranlage im Wowa nicht nutzen, sondern die Möglichkeiten des Platzes. Kleiner Kanister mit Auslasshahn im Inneren tuts auch für Notfälle ( Marmelade vom Mund abwischen)

    Ansonsten ist ein abendlicher Gang zu gut beheizten Sanitäranlagen schon was Feines, natürlich nur beim Zurückkommen..

    Ansonsten gilt mein Tip: Hin zum Platz, Heizung voll an, Einkaufen...warm ist..

    Je nach persönlichem Geschmack sollte man über Unterhaltungselektronik nachdenken .. TV fand ich schon nicht schlecht..

    Häng noch mal ein Foto dran, ich bin sicher, Ihr werdet viel Spaß haben, ohne Decke auf dem Kopf..

    Grüße Dieter
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  

  8. Wintercamping - was ist zu beachten? # 7
    aixfriend
    Ich campe mit: Wohnwagen
    Belgien Deutschland Frankreich Italien Niederlande Österreich Spanien

    Standard

    Es gibt nur wenige Hersteller, die besonders wintertaugliche WW anbieten (Kabe, Solifer, Polar, Dethleffs). Alles WW ab ca. 30.000,- €.

    Alle Hersteller, die ihre Wagen mit einer 35mm starken Alu-Formschaum-Compoundplatte aufbauen (und das sind die meisten) sind aber auch wintertauglich; also auch z.B. der Hobby, den Ihr gemietet hattet.

    Empfehlenswert ist es, einen WW zu kaufen, der über eine Umluftanlage verfügt. Diese verteilt die Warmluft im WW und beheizt auch "Ecken", an die die nach oben steigende Heizungswärme nicht so schnell käme.

    Die Nutzung einer Duomatic zum parallelen Betrieb von zwei Gasflaschen ist ganz sinnvoll; kann man aber nachrüsten.

    Ansonsten: Ausprobieren! Ich hab noch nie was von erfrorenen Campern gehört.

    Gruß

    Axel

  9. Wintercamping - was ist zu beachten? # 8
    meixu35
    Ich campe mit: Wohnwagen
    Spanien

    Standard

    Wirklich nette Erfahrungen ...

    Dann scheint meiner Flause ja nichts entgegen zu stehen.

    Kann mir das eben schon so vorstellen, wie du das
    so beschrieben hast, Dieter! Ersten ist er im Winter
    von der Starße weg, rumfahren fällt auch weg und
    man hat immer eine Anlaufstelle als WE-Domiziel.

    Das tut dann sicher allen gut und man hat auch im Winter
    sein Camping. Es ist ja gerade der Mix aus campen,
    etwas comfort, Natur vor der Tür und (ziemlicher)
    Wetterunabhängigkeit mit gemütlicher Rückzugsmöglichkeit ...

    Hab gerade nochmal bei mobile gesurft. Irgendwie bleibt
    tatsächlich nur der Hobby (540 ul) übrig, da die anderen,
    wie sie auch alle heißen, im Preis schon 2-3 t€ drüberliegen,
    wenn wir ab Bj. 2006 suchen. Für 11-12t€ kommt da schon
    mehr als 1 Angebot. Bei anderen gehts da erst bei 13-15t los.
    Leider sind viele Offerten zu weit weg, in Bayern stehen
    nicht die meisten zum verkauf, eher weiter nördlich

    Zur Heizung: ist denn eigentlich dieses Gebläse über diese
    "Papp"schläuche immer mit dabei bei dieser Truma?
    Im 455 uf war das so. Einmal ringsum mit ein paar Löchern
    im Bereich Bettkasten und unter den Sitzbänken sowie Austritts-
    öffnungen am Eingang, Sitzgruppe unterm Tisch, im Bad und am
    Bettkasten in Richtung Stehfläche. Da kam schon ordentlich warme
    Luft raus ...

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