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03.09.2010, 18:57
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Wohnmobil contra Wohnwagen Beitrag #345 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Ich campe mit:
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Zitat:
Zitat von Willipitschen
Ist ein ziemlich unausgewogenes Gespann, der Wohnwagen hängt vorne zu tief.
Vielleicht zu viel Deichsellast?, auf jeden Fall würde ich auf der vorderen Achse vom Wohnwagen etwas mehr Luft pumpen, die Reifen dort werden stärker beansprucht.
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Schön erkannt, dank einer Fehlmessung der Recih Waage hatte ich viel zu viel Stützlast und ich überlege eine längere Kupplung am Auto, da die wohl für den Wagen zu tief hängt. Außerdem war der Wagen ein wenig überladen, hing also zusätzlich hinten tiefer als er sollte. Allerdings hat er sich die meiste Zeit ziemlich unbeeindruckt gezeigt.
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03.09.2010, 19:16
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Wohnmobil contra Wohnwagen Beitrag #346 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Ich campe mit:
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Zitat:
Zitat von Wohnwagenfreak
Schön erkannt, dank einer Fehlmessung der Recih Waage hatte ich viel zu viel Stützlast und ich überlege eine längere Kupplung am Auto, da die wohl für den Wagen zu tief hängt. Außerdem war der Wagen ein wenig überladen, hing also zusätzlich hinten tiefer als er sollte. Allerdings hat er sich die meiste Zeit ziemlich unbeeindruckt gezeigt.
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Nein das ist richtig, das sich so ein grosser Wagen davon nicht beeindrucken lässt.
Aber es kommt eben noch ein Nachtteil raus, bei Kurvenfahrt schwenkt der Wagen mehr aus, da er über die erste Achse dreht.
Beim Rangieren kann das ein Problem werden.
Auch an mein Auto ist die Kupplung am Auto zu tief, habe schon mal nachgefragt, ob es da einen höheren Kugelschwengel gibt, aber den gibt es nicht.
Die Maße sind ja Kugel von 35 cm bis 45 cm über den Boden.
Ich habe das minimale Maß bekommen.
Beim Einachser ist auch nicht so schlimm.
Als ich noch mit Doppelachser fuhr, hatte ich im Peugeot 505 hinten ein Airlift drin, das waren Stoßdämpfer, die konnte man höher pumpen.
Leider gibt es sowas für mein Picasso nicht
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04.09.2010, 08:29
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Wohnmobil contra Wohnwagen Beitrag #347 (permalink)
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Benutzer
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Zitat:
Zitat von qx6
Der Thread driftet wieder in eine aggressive Stimmung, es ist auch kleinlich sich darum zu streiten ob ein Alkoven nun Wohnraum ist oder nicht.
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tut mir leid, aber ich wollte ganz sicher nicht provozieren oder aggressiv auftreten.
Die Entscheidung ob WoMo oder WoWa ist eine individuelle und von den Ideen und Lebensumständen des jeweiligen Nutzers abhängig.
Trotzdem möchte ich die richtige Entscheidung (hatte bisher einen Viano MP) treffen und dazu muss ich mich mit den Argumenten der „Gegenseite“ auseinandersetzen.
Wir (2 Personen) wohnen im Zentrum einer Großstadt und meine Garage ist von Bikes belegt. Einen Platz am Haus habe ich weder für Wohnwagen noch für Wohnmobil oder Auto. Die müssen auf der Straßen parken bzw. in einer kleine angemietet Garage in der Nachbarschaft.
Bei einem WoWa muss ich nicht nur ein 8 Meter großes Teil parken sondern auch einen ausreichend großen Zugwagen. Einen Wagen, den ich im „normalen“ Leben nicht bräuchte und auch nicht haben wollte (sehe ich an meinem derzeitigen Firmenwagen). Mir reicht fürs tägliche Leben als Demnächstrenter z.B. das Smart Cabrio meiner Frau.
Ergo sum muss ich für die Kostenbewertung neben dem WoWa auch das Zugfahrzeug einbeziehen, wie auch die Stellplätze für Wagen und Zugwagen (der dann nimmer in die Garage passt) und da ist es sicherlich kleinlich ob einmal in paar Euro mehr oder weniger aufgewendet werden müssten.
Ob das jetzt 15tE oder 20tE oder 25tE Unterschied sind ist müßig es bei uns eine Entscheidung für die Restlebenszeit und der schlechteste Platz für sein Geld ist auf der Bank.
Was bleibt ist der Nutzwertvergleich. Da ist beim WoWa evtl. der größere nutzbare Innenraum und die Flexibilität auf dem Campingplatz.
Für mich bewerte ich das so:
Der Innenraum eines WoMo reicht für 2 Personen völlig aus und da meine Frau mich Leiseschnarcher nicht unbedingt an ihrem Ohr haben möchte brauchts getrennte Schlafplätze. Die sind im WoMo denke ich besser zu erhalten (Hubbett ist schnell unten und wieder oben plus Festbett hinten quer über der Heckgarage). Bei WoWa kann ich die Sitzgruppe natürlich auch umwandeln, aber ich muß sie halt täglich umbauen.
In der Heckgarage des WoMo passen wunderbar 2 Fahrräder plus ein kleiner Roller. Mehr brauche ich am Zielort nicht um einkaufen zu fahren oder unabhängig zu sein (zumindest bei den Zielorten, die wir anfahren). Je nach Urlaub kommen auf einem Hänger hinter dem WoMo die richtigen Bikes von mir und meiner Frau, damit macht dann das Cruisen am Gardasee oder in der Toskana richtig viel Freude. Das gleiche gilt, wenn mein Kumpel und ich dessen Boot an den Hacken nehmen und ein paar Tage z.B. am Isselmeer verbringen.
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04.09.2010, 08:41
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Wohnmobil contra Wohnwagen Beitrag #348 (permalink)
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Zitat:
Zitat von g.golly
Das glaub' ich. Aber es parkt doch nur ein Solofahrzeug ein? Mit Hänger? Kann man das teil eventuell mit Daten füttern, z.B. wie Lkw/-Züge-Fahrer? Das glaub' ich nun doch nicht.
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Ja, du stellst ein, dass ein Hänger dran ist und die Länge des Hängers
und dann macht der das übrige
Dein Glaube ist aber letztlich doch richtig
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04.09.2010, 23:12
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Wohnmobil contra Wohnwagen Beitrag #349 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Hallo Charley,
ich verstehe nicht ganz, daß immer von einem überdimensionierten Zugwagen ausgegangen wird.
Ein Kompaktwagen mit, sagen wir, 110 Diesel-PS schafft schon einiges an Anhängelast.
Und auch mit 140 PS ist es noch lange kein zu großer Zugwagen.
Wir sind auch Rentner, fahren aber trotzdem nicht gern in einem Miniauto.
Und was Dein Abseits-Schlafen betrifft: Wowa mit Einzelbetten gibt es schon ab ca. 6,50m Gesamtlänge !
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04.09.2010, 23:32
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Wohnmobil contra Wohnwagen Beitrag #350 (permalink)
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ich mag auch keine Mietwagen, zur Findung ist er wohl unerlässlich oder ?
Aber wie gesagt für unsere Belange kommt ein WoWa nicht in Betracht
aber ich bin dankbar für die Für und Wider in dieser Diskussion.
Ich möchte auf meine Harley-Touren nicht verzichten und auf
die Bootsevents im Heeger - Meer auch nicht.
jedenfalls euch viel Freude und vielleicht sieht man sich ja mal.
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05.09.2010, 12:26
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Wohnmobil contra Wohnwagen Beitrag #351 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Moin,
ich versuche mich der Sache mal über den finanziellen Aspekt zu nähern.
Die meisten hier werden ja wohl kaum in einen endlos gefüllten Geldbeutel greifen können. Und auch wenn es ein Hobby ist, wo eine Kosten-/Nutzenrechnung nicht weiter führt (um die es gar nicht geht) , es muss irgendwie bezahlt werden können.
Fur uns sähe die Zusammenstellung etwa so aus:
Wohnmobil Carado T 134 in der Grundversion (2,2 Multijet 100PS), als Extras Partikelfilter und Fahrerhaus Klima, Tempomat: € 37000 + 1100+ 2000 = 40100.
ESP und Seitenairbags sind scheinbar nicht erhältlich.
Das Ganze ist knapp über 6m lang und hat 765 KG Zuladung, und eine halbe Sitzgruppe (Fahrerhaussitze werden mit genutzt).
In dieser Preisregion fängt es also erst an.
Wohnwagen:
Ein Reisecaravan mit etwa 4,20m Innenlänge plus Mininvan auf Kompaktwagenbasis.
Silver 420 mit Renault Scenic 1,5 dCi 110: € 17000 + 25000 = 42000
Partikelfilter, Seitenairbags, ESP, Klima, Tempomat sind Serie.
Wählt man einen "normalen" Caravan lassen sich locker € 5000 sparen.
Am Caravan fehlt eine Umluft und evtl., falls nötig, die Autarkausstattung, plus ist dagegen die vollständiger Sitzgruppe.
Die Kombination ist 10,00m lang (4,30m + 5,70) udn hat etwa 750kg Zuladung (Auto 450 kg + Wohnwagen 300 kg)
Für diese, unsere, Kombination ist der Unterschied in der Anschaffung nicht besonders groß. Das kann jeder nachrechen.
Was jetzt aber nicht mehr so leicht geht sind die Unterhaltskosten.
Wir fahren 20000km bis 25000km pro Jahr, Anteil Caravan 35-40%.
Da ist das Wohnmobil, so man das auch im Alltagsbetrieb nutzt, im Nachteil, aufgrund des höheren Kraftstoffverbrauchs. Den hat der PKW nur mit Anhänger.
Nach 10 Jahren der genannten Nutzung sind PKW als auch Womo sicherlich an einem Punkt wo Reparaturen zunehmen werden. Also ggf. Neukauf.
Als Alternative könnte man dann zum Womo noch einen kleinen PKW nehmen. Spätestens dann wird die Sache aber deutlich teurer.
Nur, bevor wieder Irritationen auftreten, es geht hier weniger darum eine der beiden Seiten niederzumachen.
Sondern um eine Gegenüberstellung mit, für jeden, nachprüfbarer Kosten, die garantiert auftreten.
Daher habe ich Sachen wie Wertverlust, Werkstattkosten usw. gar nicht genannt, weil man das im Voraus nie berechnen kann (auch wenn einige Autoclubs versuchen bei Neuwagenvorstellungen schon den Wertverlust zu bestimmen).
Daher habe ich auch Extras weggelassen, die meist sehr persönlich sind und teilweise irre Kosten verursachen.
Trotzdem sind Klima, Tempomat und Partikelfilter eingerechnet.
Zum einen weil beim PKW Standard, zum anderen weil unverzichtbar in der Zukunft (Partikelfilter) und ein Fahrzeug ohne Klima (wäre wohl am falschen Ende am Komfort gespart).
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05.09.2010, 13:17
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Wohnmobil contra Wohnwagen Beitrag #352 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Selbstverständlich sieht die Rechnung bei jedem anders aus: Groß/klein, wenig - viel fahren, PKW parallel zum WoMo oder nicht.
Für uns sieht das so aus:
Wir fahren seit vielen Jahren PKW der Kompaktklasse (Golf/Octavia) in der Motorisierung Diesel um die 80 KW. Das würden wir auch dann tun, wenn wir das Wort „Camping“ noch nie gehört hätten und wir würden ihn auch behalten, wenn wir ein WoMO hätten (so halten es auch die wenigen mir persönlich bekannten WoMo-Eigner). Ich beziehe die Kosten des PKW (Zugwagens) also nicht allgemein ein - sondern nur anteilig die durch den Einsatz als Zugwagen verursachte Kosten. Darin mag mancher eine Milchmädchenrechnung sehen - für uns ist es die Realität.
Wohnwagen Touring über jetzt 12 Jahre (Restwert mit 2.000 EUR gerechnet) mit allen Kosten (Abschreibung, Steuer, Versicherung VK, HU und Gasprüfung, Werkstattkosten, Reifen, defekte Teile selbst erneuern etc): 1.072 EUR/Jahr. Ich rechne mit 10 weiteren Jahren Nutzung (bin Optimist). Keine Abstellkosten, weil in einer ohnhin vorhandenen Garage.
Wer den Wohnwagen nicht kennt - zum Vergleichen (nur mit einem sehr kleinen WoMo): Aufbau ca. 4,20 m x 2 m, also ca. 8 m² "Wohnfläche", Küche, WC, Heizung mit Umluft*,elektrischen Zusatzheizung*, Bettfläche 1,90 m x 1,90 m, SAT-TV*, fest eingebauter Frischwassertank*, Vorzelt*, Sonnendach*. Zuladung um die 200 kg. Das Vorzelt wird sehr selten genutzt (der Aufbau lohnt meist nicht und es wird auch selten gebraucht - zu kurze Verweildauer als Regelfall).
*Kosten der Nachrüstung (Eigenarbeit) in den Kosten berücksichtigt.
Zugwagen Anteil 50% (das entspricht auch etwa dem Anteil Campingeinsatz; seeeehr großzügig angesetzt) von Abschreibung, Werkstattkosten, Verbrauchsmaterial, Reparaturen: 1.550 EUR/Jahr über die letzten 12 Jahre ermittelt.
Gesamtkosten „Hardware“, soweit sie dem Camping dient bzw. dafür genutzt wird: Ca. 2.600 EUR/Jahr bei 35.000 ...40.000 Gesamtkilometer/Jahr, davon 40 ... 50 % als Gespann.
Diese Zahlen waren und sind bei uns die Grundlage für Abwägungen und Betrachtungen der Kostenfrage.
Geändert von HDF (05.09.2010 um 15:05 Uhr)
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